Baekdam-Tal (백담계곡) - Die Umgebung - Korea Reiseinformationen

Baekdam-Tal (백담계곡)

Baekdam-Tal (백담계곡)

4.8 Km    2316     2020-03-31

Yongdae 2-ri, Buk-myeon, Inje-gun, Gangwon-do
+82-33-462-2554

Das Tal Baekdam ist das repräsentative Tal der Naeseorak-Gegend, und ein Fluss fließt s-förmig vom Naegapyeong-Tal bis vor die Baekdam-Villa. Das Tal wurde wegen der Behauptung, dass hier 100 natürlich entstandene Tümpel seien, Baekdam genannt. Der Strom, der in das Baekdam-Tal fließt, kommt aus dem Suryeomdong-Tal, welches wiederum bei dem Punkt des Zusammentreffens des Gayadong- und des Baewundong-Tales beginnt.
Das Baekdam-Tal ist von vielen sauberen Tälern, in denen unter Naturschutz stehende Arten wie die mandschurische Forelle und der koreanische Lachs leben, umgeben. Außerdem ist es von vielen Tempeln wie Yeongsiamsa, Oseamsa und Bongjeongamsa umgeben. Vom Ticketschalter zum Baekdamsa-Tempel braucht man auf dem Talweg etwa 2 Stunden zu Fuss (8 km). Man kann auch einen Shuttlebus zur oberen Strecke des Tales nehmen. Von dort sind es noch 3km zum Baekdamsa-Tempel und nach weiteren 300 m kommt man zur Baekdam-Berg-Villa. Wenn man auf der rechten Seite des Geumgyo aufsteigt, was die erste Brücke auf dem Weg ist, kann man Dutaeso auf der linken Seite darunter sehen. Nachdem man die dritte Brücke, Gang-gyo, überquert hat, sieht man Eunseondo, wo sprudelnde Wasserströme der Bergkette ein Bild einer Insel schaffen. Ab der vierten Strasse, Won-gyo genannt, gibt es nur noch Sandwege. Cheongryongdam liegt 300 m von Won-gyo enfernt, und Sushim-gyo führt zum Baekdamsa-Tempel. Dieser Tempel ist im Zentrum des Baekdam-Tales gelegen, und ist als ein Tempel, wo Han Yong-Un (1879-1944), ein berühmter Mönch und Poet, sich zu seinen Lebzeiten aufhielt, bekannt.

Tempel Baekdamsa (백담사)

Tempel Baekdamsa (백담사)

6.6 Km    2206     2020-06-29

Baekdam-ro 746, Buk-myeon, Inje-gun, Gangwon-do
+82-33-462-6969

Der Tempel Baekdamsa, der im inneren Seorak-Gebirge (Naeseorak) liegt, wurde von Mönch Jajang (590-658) während der Herrschaft von Königin Jindeok (Regierungszeit 647-654), der 28. Herrscherin der Silla-Dynastie, erbaut. Der ursprüngliche Tempel wurde durch mehrere Brände -  einer während der Herrschaft von König Sinmun im Jahr 690 war besonders verheerend - komplett zerstört. So wurde der Tempel beim Wiederaufbau häufig verlegt, und die riesige Anlage wurde schließlich in die Einzeltempel Youngchuisa, Simsa, Baekdamsa und Simwonsa aufgeteilt.
Eine hölzerne Amitabha-Buddha-Statue, registriert als Nationalschatz Nr. 1182, ist noch aus der Jeoseon-Zeit erhalten. Sie wurde 1748 während der Herrschaft von König Yeongjo (Regierungszeit 1724-1776) gefertigt und gilt heute als die herausragendste erhaltene Statue des frühen 18. Jahrhunderts. Noch vorhandene Gebäude aus dieser Zeit sind die Nirvana-Halle, der Altar des Berggeistes (Sanryeonggak), die Avatamsaka-Halle (Hwaeomsil), die Lotos-Halle (Beophwasil), das Haupttor und die Gemächer Yosachae. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt die dreistöckige Steinpagode im Haupthof. Der Tempel Baekdamsa wurde insbesondere dadurch berühmt, dass Mönch Manhae Han Yong-Un, ein engagierter Aktivist für nationale Unabhängigkeit und Poet, sein literarisches Werk „Nimui Chimmuk" (Stille der Geliebten) im Alter von 48 Jahren hier im Tempel niederschrieb. Heute besitzt der Tempel eine Manhae-Gedenkhalle, die erbaut wurde, um Manhae Han Yong-Uns zu gedenken und seine Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Felsen Ulsanbawi (설악산 울산바위)

Felsen Ulsanbawi (설악산 울산바위)

7.3 Km    3128     2020-05-18

1091, Seoraksan-ro, Sokcho-si, Gangwon-do
+82-33-801-0900

Der <strong>Felsen Ulsanbawi</strong> besteht aus sechs Granitgipfeln mit einem Umfang von 4 km. Von seiner Spitze hat man eine atemberaubende Aussicht auf die Kulisse des Seorak-Gebirgszuges, das Ostmeer, den Dalma Gipfel und den Haksapyeong-Stausee.
Es gibt drei verschiedene Ansichten über die Herkunft des Namen Ulsanbawi: der Fels sehe wie ein Zaun aus, der Nahme lehne sich an den Stadtnamen Ulsan aus der Gyeongsangnam-do Provinz an oder sei die Transkription des koreanischen Ausdrucks „weinender Berg“ in chinesische Schriftzeichen. Wegen der Art und Weise, wie der gesamte Berg im Gewitterregen den Donner zurückwirft, wird er auch „Cheonhusan“ genannt. Bis zur Spitze sind es etwa 45 km, wofür man etwa 2 Stunden bei flottem Tempo braucht.
Wenn man am Tempel Sinheungsa vorbeikommt und dem breiten Pfad etwa 10 Min. folgt, stößt man auf eine Brücke, die zu einem einsamen Pfad führt. Nach der Brücke auf der rechten Seite kommt man zum Tempel Anyangam. Ungefähr 25 min. weiter findet man den Tempel Naewonam vor, und von dort aus sind es etwa weitere 10 Min. (ca 300 m) zum Tempel Gyejoam. Im Gyejoam, welches unter einem riesigen runden Felsen liegt, befindet sich ein großer Geröllstein, der von einer einzelnen Person hin und her bewegt werden kann. Gyejoam ist ein kleiner buddhistischer Tempel, in eine natürliche Steinhöhle gebaut. Wenn man vor dem schaukelnden Geröllstein steht, sieht man von dort auf den Ulsanbawi. Wenn Sie den steilen Pfad, etwa 500 m hinter Gyejoam, nehmen, kommen Sie schließlich zum Ulsanbawi, der für den größten einzelnen Felsen des Orients gehalten wird. Er ist 950 m hoch und mit Felsvorsprungen auf allen Seiten. Eine Metallbrücke mit 808 Stufen ermöglichlicht es jedermann, den Gipfel zu erreichen.

Erholungswald Yongdae (국립 용대자연휴양림)

Erholungswald Yongdae (국립 용대자연휴양림)

7.4 Km    10634     2020-03-27

San 262-1, Yongdae-ri, Buk-myeon, Inje-gun, Gangwon-do
+82-33-462-5031

Der Erholungswald Yongdae liegt in Inje in der Provinz Gangwon-do und die Flüsse, die vom Maebongsan (1.271 m) und Cheoljeongbong (1.172 m) entspringen, fließen in diesem Gebiet entlang. Der Wald ist voller sommergrüner Eichen, Linden, Birken und Kiefern, und beherbergt viele wilde Tiere. Die Landschaft schlüpft mit den Jahreszeiten in ihre verschiedenen Gewänder.
Innerhalb des Erholungwaldes gibt es eine Promenade, Sporteinrichtungen und eine Waldausstellung. Unterkunft kann man im Waldhaus, dem Erholungszentrum, auf Campingdecks und einem Campingplatz finden. Reservierungen können über die Homepage getätigt werden.

Biryong-Wasserfall (비룡폭포)

Biryong-Wasserfall (비룡폭포)

8.8 Km    3409     2019-11-26

Seorak-dong, Sokcho-si, Gangwon-do
+82-33-636-7700

Das atemberaubende Schauspiel des Biryong-Wasserfalls erinnert an ein in den Himmel emporfliegendes Drachenungeheuer. Hiervon wurde auch der Name Biryong („Fliegender Drache“) abgeleitet.
Der Wasserfall ist über einen gut ausgebauten Wanderweg, der durch einen Bambuswald führt, bequem zu erreichen. Wenn man von der Biryonggyo-Brücke, am unteren Ende des Cheonbuldong-Tals (auch Ssangcheon genannt), rund 30 Minuten auf der linken Seite wandert, kommt man an den Yukdam-Wasserfällen vorbei, die aus insgesamt sechs Wasserfällen und einem tiefen Teich bestehen. Geht man 300 m weiter, erreicht man den Biryong-Wasserfall in einer schmalen und zerklüfteten Schlucht. Wenn man hier dem steilen, steinigen Pfad folgt, kommt man zu einem großen, dreistufigen Wasserfall, dem Towangseong-Wasserfall, der jedoch wegen des extrem gefährlichen Zugangs für die Öffentlichkeit gesperrt ist.

Felsenmeer Biseondae (비선대)

Felsenmeer Biseondae (비선대)

9.0 Km    842     2019-11-28

1091, Seoraksan-ro, Sokcho-si, Gangwon-do
+82-33-801-0900

Das Felsenmeer Biseondae besteht aus einem ca. 300 m langen Abschnitt, der entlang eines Bergbaches zum Waseondae-Felsen führt. Die Aussicht ist wunderschön, und nach Regenfällen stürzt das Wasser von den riesigen Felsen hinab. Der Name "Biseondae" stammt von der Legende einer Fee, welche in den Himmel hinaufflog, während sie die Landschaft dieser Gegend bewunderte.
Die Felsen und Klippen scheinen den Himmel zu berühren und haben beriets zahlreiche Dichter und Gelehrte verschiedener Epochen inspiriert. Einige ihrer Schriften wurden in die Felsen geritzt und sind bis heute erhalten geblieben.
Der Weg von Sogongwon nach Biseondae ist drei Kilometer lang und man benötigt etwa 50 Minuten.

Tempel Sinheungsa (Berg Seoraksan) (신흥사(설악산))

Tempel Sinheungsa (Berg Seoraksan) (신흥사(설악산))

9.3 Km    4561     2020-05-12

1137, Seoraksan-ro, Sokcho-si, Gangwon-do
+82-33-636-7044

Der Tempel Sinheungsa ist nur 10 Minuten zu Fuß von der Eintrittskartenverkaufsstelle Sogongwon entfernt und aus diesem Grund gut besucht. Der Sinheungsa, der auch unter dem Namen Hyangseongsa bekannt war, wurde von Jajangyulsa (590~658), welcher für seine ausgedehnten Reisen zu vielen berühmten Bergen bekannt war, im sechsten Jahr der Regierung der Königin Jindeok (?~654) errichtet. Der Tempel wurde im Lauf seiner Geschichte mehrfach neu aufgebaut.
Auf dem Weg zum Sinheungsa kommt man an einer über 10m hohen Bronzestatue, der Jwabul, vorbei. Nach der Statue, die auf einem Granitsockel steht, kommt man zur neu errichteten Hyeonsugyo-Brücke. Danach folgt eine lange Steinmauer mit einem Tor (Cheongwangmun Tor), der Zugang zum Tempel. Am Eingang findet man die Figuren der vier Cheonwang-Könige, Jiguk Cheonwang mit einem Schwert, Damun Cheonwang mit einer Laute, Gwangmok Cheonwang mit einer Pagode und Jeungjang Cheonwang mit einem Drachen. Die buddhistischen Figuren im Sinheungsa wurden während der Errichtung des Seongjeongsas hierher gebracht und umfassen unter anderem die Mireukbosal, Gwaneumbosal und Seji Figuren, die von dem großen Mönch Uisang-Daesa geschaffen wurden. Die Originalgebäude sind bis heute erhalten, unter anderem die Gebetshalle, das Hauptgebäude, Myeongbujeon, Bojeru, und Chilseonggak. Der Tempel beherbergt auch die dreistöckige Steinpagode Hyangseongsaji (Kulturschatz Nr. 433). Wenn Sie der Außenmauer des Sinheungsas folgen, kommen Sie zum Ulsan-Felsen. Der Sinheungsa ist von großer historischer Bedeutung und zieht aufgrund der wunderbaren Lage und Landschaft viele Besucher an.

Sibiseonnyeotang-Tal (십이선녀탕/탕수동계곡)

Sibiseonnyeotang-Tal (십이선녀탕/탕수동계곡)

9.5 Km    1069     2019-12-04

Namgyo-ri, Buk-myeon, Inje-gun, Gangwon-do
+82-33-462-2554

Das Sibiseonyeotang-Tal, das Tal der „Zwölf-Engel-Bäder“, liegt im inneren Teil des Seoraksan-Gebirges und wird auch Tangsugol oder Tangsudong-Tal genannt. Seinen Namen hat das Tal von einer Legende, nach der einst zwölf Engel herabkamen, um hier zu baden. Ein anderer Grund dafür ist, weil sich hier angeblich zwölf reine Bäder befinden. Ironischerweise sind in Wirklichkeit nur acht Becken vorhanden.
Durch langanhaltende fluviale Erosion haben sich in diesem Tal breite, tiefe Löcher gebildet, sodass Wasser über eine 8 km lange Spanne Becken und Wasserfälle verschiedener Form miteinander verbunden sind. Hinter dem Ungbong-Wasserfall erscheint das erste Bad, Doktang genannt. Vorbei am Buktang und dem „Regenbogenbad“ gelangt man zum „Pfirsichbad“, welches seinen Namen aufgrund seines pfirsichförmigen Beckens erhielt. Der tief ausgehöhlte Felsen hinter dem Wasserfall ist noch schöner als das Bad unter dem Wasserfall. Dahinter befindet sich ein weiteres tiefes und klares Bad mit dem Namen Yongtang, „Drachenbad“.
Wenn man sich nun bei einem 5-minütigen Fußmarsch rechts hält, kommt man zu einem weiteren Wasserfall und Bad. Das Wasser vom Daeseungryeong-Pass und Berg Ansan ist mit Namgyo-ri, Buk-myeon verbunden. Insgesamt benötigt man etwa zwei Stunden, um das Tal von den Bädern bis nach Namgyo-ri zu durchwandern. Über den Bädern sind eiserne Stege befestigt, damit man sie bequem überqueren kann.

Nationalpark Seoraksan (Namseorak) (설악산국립공원(남설악))

Nationalpark Seoraksan (Namseorak) (설악산국립공원(남설악))

9.6 Km    1895     2019-09-02

Seo-myeon, Yangyang-gun, Gangwon-do
+82-33-801-0900

Der Berg Seoraksan, der höchste Gipfel (Daecheongbong 1.708 m) des Taebaek-Gebirges, zählt zu den schönsten Bergen in Südkorea. Der Berg bietet bei jeder Jahreszeit eine atemberaubende Aussicht: Im Frühling blühen Schlippenbachs Azaleen und andere verschiedene Blumen über den ganzen Berg verteilt und im Herbst lockt natürlich das prächtige Herbstlaub viele Touristen an. Im Sommer bietet der Berg frisches, sauberes Wasser von seinen Tälern und im Winter ist seine Schneelandschaft einfach bewundernswert. Die Seite des Bergs zum Ostmeer nennt man Oeseorak und die westliche Seite Naeseorak, während das Gebiet südlich des Bergrückens Hanggyeryeong Namseorak genannt wird.

Das Namseorak-Gebiet ist seit jeher bekannt für seine Heilquelle und heißen Quellen und die Wasserfälle im Jujeon-Tal bieten einen malerischen Blick. Der Berg Jeombongsan (1.424,2 m) gehört ebenfalls zum Namseorak-Gebiet.
Die beliebtesten Wanderrouten im Namseorak-Gebiet sind die Route von Osaek-ri bis zum Gipfel Daecheongbong und die von Hangyeryeong über Kkeutcheongbong bis nach Daecheongbong.

Höhle Geumganggul (금강굴)

Höhle Geumganggul (금강굴)

9.8 Km    10257     2019-11-26

Seoraksan National Park, Seorak-dong, Sokcho-si, Gangwon-do
+82-33-801-0900

Die Höhle Geumganggul liegt auf mittlerer Höhe des Gebirges Seoraksan, direkt an einer Felswand, weshalb sie nur über künstliche Stufen und Brücken zu erreichen ist. Die Höhle ist nur knapp 22 Quadratmeter groß. Wenn man sich die Höhle mit ihrer Buddha-Trias und den Utensilien anschaut, kann man denken, dass hier ein großer Mönch gelebt haben mag. Wenn man den Aufstieg hinter sich hat und aus der Höhle hinab auf das Tal Cheonbuldong schaut, wird man für die Mühen mit einem atemberaubend schönen Ausblick belohnt.

Vom Eingang des Parks über Biseondae bis zur Höhle sind es etwa 3.6 Km, für die man ca. 1 Stunde und 40 Minuten benötigt. Vom Stadtzentrum Sokchos aus bis zum Eingang in Seorakdong dauert es mit dem Stadtbus etwa 30 Minuten.

Tal Cheonbuldong (천불동계곡)

Tal Cheonbuldong (천불동계곡)

9.8 Km    3974     2019-11-26

Berg Seoraksan, Seorak-dong, Sokcho-si, Gangwon-do
+82-33-801-0900

Das Tal Cheonbuldong ist das Haupttal des Seoraksan-Gebirges und auch unter der Bezeichnung Seorakgol-Tal bekannt. Die Bezeichnung kommt von den vielen Berggipfeln auf beiden Seiten des Tals, die an lange Reihen buddhistischer Statuen oder Heiliger erinnern, welche Essensopfer darbringen. Wenn man dem Wasserlauf von Waseondae für ungefähr 300 m folgt, erreicht man Biseondae. Von hier aus ist der höchste Berggipfel des Seoraksan-Gebirges, Daecheongbong, nur 12 km entfernt. Weiterhin kann man Biseondae, Munjudam, Ihodam und den steilen Gwimyeonam-Felsen besuchen. Auf der anderen Seite, rund eine Stunde zu Fuß, nach dem Chilseongbong und direkt am Hwachaebong-Gipfel, liegt die Chilseonggol-Straßengabelung, von wo aus man die Oryeon-, Yangpok- und Cheondang-Wasserfälle und andere Täler mit außergewöhnlich schönen Panoramen bestaunen kann. Der Weg ist mit verschiedenen Komfort-Einrichtungen gut ausgebaut und bietet eine hervorragende Aussicht auf das Cheonbuldong-Tal. Viele Besucher wählen diesen Startpunkt für Wanderungen im Seoraksan-Gebirge aufgrund des einfachen Aufstiegs vom Seorak-dong-Park. Vor allem im Oktober, wenn die Herbstfarben den gesamten Gebirgszug in einzigartiger Farbenpracht erstrahlen lassen, findet man hier viele Wanderer und Erholungssuchende.

Misiryeong-Tal (미시령계곡)

0m    1219     2019-12-05

Yongdae 2(i)-ri, Buk-myeon, Inje-gun, Gangwon-do
+82-33-460-2082

Das Misiryeong-Tal ist etwa 5 km lang, beginnt bei Yongda-samgeori und erstreckt sich in nordöstlicher Richtung bis zum Dojeok-Wasserfall. Das Wasser im Misiryeong-Tal ist sauber und viele Giam-Klippen sind zu sehen. Man findet hier auch den wenig bekannten Dojeok-Wasserfall und den Chotdae-Felsen.
Auf dem Weg vom Dojeok-Wasserfall nach Inje kommt man am Seon-Felsen vorbei, wo man sich ausruhen und erholen kann. Von hier aus endet das Tal nach etwa 2,5 km bei Yongdae-samgeori. Man muss sich an einem Seil festhalten, während man den steilen Pfad hinunter zum Dojeok-Wasserfall klettert.
Eine Legende besagt, dass sich hier ein Dojeok (altertümliche Bezeichnung für „Dieb“) auf die Lauer legte, bis Leute das Misiryeong-Tal passierten. Er raubte die Passanten aus und brachte sie um, indem er sie im Wasserfall ertränkte. Deshalb wurde der Wasserfall Dojeok-Wasserfall oder auch Dojeokso (-Teich) genannt.
Das Misiryeong-Tal hat bis heute seine Schönheit mit den urzeitlichen Wäldern erhalten können, welche im Sommer kühlen Schatten spenden. In der umliegenden Gegend gibt es viele Touristensehenswürdigkeiten, wie den Baekdamsa-Tempel, das Naturerholungsgebiet Yongdae, das Tal des Zwölf-Apostel-Bades, Oknyeotang, Jansudae, den Daeseung-Wasserfall und die Pillye-Mineralquelle.