Besichtigung - Korea Reiseinformationen

Tempel Sangwonsa (상원사(오대산))

Tempel Sangwonsa (상원사(오대산))

2241     2019-10-17

1215-89, Odaesan-ro, , Pyeongchang-gun, Gangwon-do
+82-33-332-6666

Der Tempel Sangwonsa liegt 8 km nördlich des Woljeongsa-Tempels. Der Überlieferung zufolge wurde Sangwonsa durch den buddhistischen Mönch Jajang (590-658) im Jahr 643, dem 12. Regierungsjahr der Silla-Königin Seondeok, erbaut. Andere Quellen nennen als Erbauer des Tempels Bocheon und Hyomyeong, die Söhne des Königs Sinmun (Regierungszeit 681-692), des 31. Herrschers der Silla-Dynastie.

Der Tempel wurde im Jahr 705, dem 4. Regierungsjahr von Königin Seondeok (Regierungszeit 702-737), neu aufgebaut, im Jahr 1946 jedoch durch ein Feuer zerstört und 1947 wieder restauriert. Nur der Glockenpavillon Jonggak blieb vom Feuer verschont und wurde nach der Unabhängigkeit des Landes neu errichtet. Die ältesten Relikte sind die Bronzeglocke Dongjong (Nationalschatz Nr.36) und ein Empfehlungsschreiben für die Restaurierung des Tempels, persönlich verfasst durch den 7. König der Joseon-Dynastie, König Sejo (Regierungszeit 1455-1468). Ebenfalls sehenswert ist die Statue des Bodhisattva Manjusri (Munsu Bosal), die als Nationalschatz 221 registriert ist. Am Tempeleingang befindet sich ein Gwandaegeori, so genannt nach einer Überlieferung, derzufolge König Sejo an dieser Stelle vor dem Baden seine Gewänder aufhing. Doch der Sangwonsa-Tempel hat auch andere Sehenswürdigkeiten als Statuen zu bieten: Die 91 cm im Durchmesser messende Sangwonsa-Dongjong-Glocke aus dem Jahr 725, dem 24. Regierungsjahr der Silla-Königin Seondeok zum Beispiel. Die Glocke ist berühmt für ihren reinen Klang und die meisterlich ausgeführten Juakbicheon-Figuren, sie wird jedoch heutzutage zur Erhaltung dieses Meisterwerkes nicht mehr angeschlagen.

Auf dem Weg vom Sangwonsa-Tempel in Richtung auf den Odaesan-Birobong liegt die Einsiedelei Jungdaeam. 2 Kilometer in südwestlicher Richtung liegt die Quelle des Hangang-Flusses. Jeogmyeolbogung ist der Aufbewahrungsplatz für eine Sarira-Reliquie des historischen Buddhas, die der Mönch Jajang aus Tang-China nach Korea gebracht hat.

Insel Dokdo (독도)

Insel Dokdo (독도)

4369     2019-10-16

55, Dokdoisabu-gil, Ulleung-gun, Gyeongsangbuk-do
+82-54-790-6644

Dokdo ist eine Felseninsel vulkanischen Usprungs mit einer Fläche von 180.902 m², die südöstlich der Insel Ulleungdo im äußersten Osten der koreanischen Halbinsel liegt.
Die Inseln Ulleungdo und Dokdo gehörten einst zu einem Land mit dem Namen Usanguk. In den Annalen der Joseon-Zeit findet sich im Kapitel über König Seongjong eine genaue Beschreibung der Insel von einem gewissen Kim Ja-ju. Die Insel trug früher verschiedene Namen ("Sambongdo", "Gajido", "Usando") und wurde schließlich 1881 in "Dokdo" umbenannt. Zum ersten Mal offiziell verwendet wurde der Name Dokdo in einem Schreiben des Kreisvorstehers von Ulleung im Jahre 1906. 1914 wurde Dokdo Teil der Provinz Gyeongsangbuk-do.
Nach der Invasion Koreas durch Japan kamen oft japanische Fischer nach Ulleungdo und Dokdo, woraufhin An Yong-bok nach Japan geschickt wurde, um die Insel zu koreanischem Territorium zu erklären und den Besuch japanischer Fischer dort zu verbieten. Die Inselgruppe Dokdo besteht aus den Hauptinseln Dongdo und Seodo sowie 36 weiteren Felsformationen. Zwischen Dongdo und Seodo liegt die Höhle Cheonsanggul, und auf den Inseln gibt es weitere Höhlen, Auswaschungen und Klippen an der Küste.

Teehaus Suncheon (순천전통야생차체험관)

Teehaus Suncheon (순천전통야생차체험관)

2728     2019-10-16

450, Seonamsa-gil, Seungju-eup, Suncheon-si, Jeollanam-do
+82-61-789-4500

Das Teehaus Suncheon ist sowohl ein Teezeremonienhaus als auch ein Haus der Entspannung. Es liegt entlang der Straße zum Tempel Seonamsa am Berg Jogyesan. Besucher können die Schönheit und Gelassenheit eines traditionellen, koreansichen Hauses erkennen und umgeben vom Duft der Kiefernbäume und der Atmosphäre längst vergangener Tage eine entspannende Tasse Tee genießen oder an einem der vielen Erlebnisprogramme teilnehmen.

Tempel Seonamsa [UNESCO Welterbe] (선암사[유네스코 세계문화유산])

Tempel Seonamsa [UNESCO Welterbe] (선암사[유네스코 세계문화유산])

3322     2019-10-16

450, Seonamsa-gil, Seungju-eup, Suncheon-si, Jeollanam-do
+82-61-754-6250

Der Seonamsa ist ein wunderschöner Tempel am westlichen Ende des Berges Jogyesan. Man muss etwa 1 km vom Eingang aus wandern, bis man den Tempel erreicht. Geht man entlang des Tales, erreicht man zwei Brücken in Regenbogenform. Die größere und weiter hinten liegende ist die Brücke Seungseongyo, Nationalschatz Nr. 400. Sie gilt als eine der schönsten gebogenen Steinbrücken Koreas.
Da sie so reizvoll mit dem darunter liegenden Tal harmoniert, dient sie oft als Drehort für Filme und TV-Shows. Hinter der Seungseongyo-Brücke befindet sich der Gangseonru-Turm, eine passende Ergänzung zur Brücke davor. Wenn Sie an dem Turm vorbeigehen, kommen Sie an einen kleinen ovalförmigen Teich, Samindang genannt. In der Mitte des Teiches befindet sich eine kleine Insel. Gemeinsam mit dem Immergrün auf der Insel gibt dies ein wunderschönes Bild ab.
Wenn Sie weiter gehen, kommen sie zum Tor Iljumun. Nach diesem kommen einige Tempelgebäude. Die großen Holzblöcke der Tempelgebäude sind eindrucksvoll und betten sich elegant in die umgebenden Berge ein. Überall, wo man hinsieht, harmonisiert die Architektur perfekt mit der Natur.
Links vom Seonamsa-Tempel führt eine Bergstraße zum Berg Jogyesan. Folgt man dieser, kommt man zur Maaebul, einer 17 m hohe Buddhaskulptur auf einem Felsen.
Der Seonamsa-Tempel ist das ganze Jahr über wunderschön, aber besonders lohnt er sich im Frühling, wenn all die herrlichen Blumen zu blühen beginnen, oder im Herbst, wenn sich alles herbstlich verfärbt.

Haus von Choi Sunu (최순우 옛집)

Haus von Choi Sunu (최순우 옛집)

839     2019-10-16

9, Seongbuk-ro 15-gil, Seongbuk-gu, Seoul
+82-2-3675-3401

Das Haus von Choi Sunu ist die alte Residenz von Hyegok Choi Sunu (1916-1984), der in diesem Haus von 1976 bis zu dem Tag, an dem er starb, lebte. Das Haus ist als Koreas registriertes Kulturgut Nr. 268 ausgewiesen. Choi Sunu war ein führender Kunsthistoriker, der als Direktor des Koreanischen Nationalmuseums wirkte. Er widmete sein Leben der Wiederentdeckung der Schönheit der koreanischen Kunst und hat viele akademische Leistungen erbracht in den Bereichen der koreanischen Keramik, der traditionellen Holzarbeiten und der Geschichte der Malerei.

Das Haus von Choi Sunu ist ein offen-rechteckig geplantes Hanok (traditionalles koreanisches Haus), bestehend aus einem L-förmigen Nebengebäude und einem Hauptgebäude in der Form einen umgedrehten L, die sich gegenüber stehen. Es zeigt das typische städtische traditionelle Haus, wie es in Seoul in den 1930er Jahren weit verbreitet war. Das Haus ist seit 2004 als die Hyegok Choi Sunu Gedenkhalle für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Gedenkhalle zeigt die Reliquien von Choi Sunu in einer dauerhaften Ausstellung und hält Sonderausstellungen im Herbst sowie kulturelle Programme im Frühling und Herbst.

Grabmal Jeongneung [UNESCO Welterbe] (서울 정릉 [유네스코 세계문화유산])

Grabmal Jeongneung [UNESCO Welterbe] (서울 정릉 [유네스코 세계문화유산])

923     2019-10-16

116, Arirang-ro 19-gil, Seongbuk-gu, Seoul
+82-2-914-5133

Jeongneung ist das Grab von Königin Sindeok, der zweiten Gemahlin von König Taejo (1. Joseon-König). Nach den Bräuchen der Goryeo-Zeit hatte Taejo zwei Gattinnen - eine in seiner Heimat und die andere in Seoul - und Königin Sindeok war die Letztere. Gemahlin Han in seiner Heimat starb vor der Krönung von Taejo, und so wurde Gemahlin Kang zur Königin und aus dieser Ehe gingen zwei Söhne, Bang-beon und Bang-seok, hervor. Nachdem diese zwei Söhne beim Thronstreit von Yi Bang-won ermordet worden waren, zog sich Taejo zurück und suchte häufig Jeongneung auf, um Buddha Ehrerbietung zu erweisen. Später wurde das Grab auf Befehl von Taejong an den jetzigen Ort außerhalb der Hauptstadt verlegt.

Tempel Gilsangsa (길상사)

Tempel Gilsangsa (길상사)

1005     2019-10-16

68, Seonjam-ro 5-gil, Seongbuk-gu, Seoul
+82-2-3672-5945

Der Tempel Gilsangsa liegt in der Gegend Seongbuk-dong im Norden von Seoul. Der Tempel wurde auf dem Gelände eines schicken Restaurants namens Daewongak errichtet. Die Besitzerin des Restaurants spendete ihren Besitz dem geehrten buddhistischen Mönch Verehrter Bupjeong (1932-2010), der das Eigentum in einen Tempel umwandelte, der im Jahr 1997 eröffnet wurde. Auch wenn Gilsangsa also eine relativ kurze Geschichte hat, liegt es aber sehr günstig im Herzen Seouls und lockt daher viele in- und ausländische Besucher an.

Der Tempel dient zudem als ein kultureller Raum, der eine Reihe von buddhistischen Programmen wie Tempel-Erfahrungen, Unterricht zu buddhistischen Lehren und Templestays bietet. Im Tempel gibt es ein Gilsang Seonwon (Zen-Zentrum) und das Haus der Stille, spezielle Hallen für Meditation. Während es im Gilsang Seonwon Meditationsräume für Buddhisten mit Erfahrung in der Meditation gibt, ist das Haus der Stille für die Öffentlichkeit zugänglich. Gilsangsa hat zudem einen weiteren Tempel in Paris.

Caféstraße am Observatorium Berg Gubongsan (구봉산 전망대 카페거리)

Caféstraße am Observatorium Berg Gubongsan (구봉산 전망대 카페거리)

1099     2019-10-16

Janghak-ri, Dong-myeon, Chuncheon-si, Gangwon-do
+82-33-250-4312

Das Observatorium Berg Gubongsan ist mit seinem atemberaubenden Ausblick sowohl bei Tag als auch bei Nacht einer der malerischsten Orte in Chuncheon. Mit einem frisch gebrühten Kaffee in der Hand kann man sich hier auf einen Spaziergang zur Freiluftterrasse oder zum Garten begeben, von wo aus man einen tollen Blick auf die Schönheit Chuncheons hat. Das Observatorium ist zudem der beste Ort, um die Nachtansicht von Chuncheon zu genießen. Cafés und Restaurants mit verschiedenen Themen bieten guten Kaffee und leckeres Essen. Genießen Sie die tolle Umgebung, während Sie auf einem Holzdeck sitzen.

Soyanggang Skywalk (소양강 스카이워크)

Soyanggang Skywalk (소양강 스카이워크)

2315     2019-10-16

2675, Yeongseo-ro, Chuncheon-si, Gangwon-do

Der Soyanggang Skywalk ist eine Observatoriumseinrichtung am See Uiamho. Der Boden besteht auf 156 m aus durchsichtigem Glas und verleiht das Gefühl, direkt über dem See zu laufen.

Kim Yu-jeong Literaturdorf (김유정 문학촌)

Kim Yu-jeong Literaturdorf (김유정 문학촌)

3673     2019-10-14

25, Sille-gil, Sindong-myeon, Chuncheon-si, Gangwon-do
+82-33-261-4650

Kim Yu-jeong (1908-1937) war einer der großen Autoren Koreas und seine Heimat war das Dorf Sille, in der Gemeinde Sindong-myeon, die zur Stadt Chuncheon gehört. Sein Geburtshaus wurde wieder aufgebaut und ein Ausstellungsraum eingerichtet. Doch auch außerhalb des Hauses wurde das Dorf unter dem Thema des berühmten Sohnes in ein Literaturdorf verwandelt. So gibt es einen Literatur-Spazierweg, einen Wanderweg und viele weitere Orte, die im Zusammenspiel mit der Natur eingerichtet wurden.
Nach seiner Geburt ging er nach Seoul, kam aber 1931 mit 23 Jahren wieder nach Sille zurück und veröffentlichte sein erstes Werk „Bergdorfwanderer“. Er schrieb danach noch viele Werke wie z.B. „Frühling, Frühling“ und „Kamelie“, die das Landleben zum Thema haben.
Im Komplex gibt es neben dem Geburtshaus auch andere Gebäude, die wieder exakt so aufgebaut wurden wie sie früher waren, so auch eine Didilbanga (Getreidemühle, die mit den Füßen betrieben wird). Zudem gibt es Programme, die sich mit der Welt aus seinen Werken beschäftigen und auf Spurensuche gehen.

Felsen Chuam Chotdaebawi (추암 촛대바위)

Felsen Chuam Chotdaebawi (추암 촛대바위)

449     2019-10-14

Chotdaebawi-gil, Donghae-si, Gangwon-do
+82-33-530-2801

Der Felsen Chuam Chotdaebawi in Donghae-si, Gangwon-do ist eine von Koreas berühmtesten Attraktionen. Die atemberaubend geformten Felsen ragen hoch in den Himmel und ähneln von der Form einem Kerzenstängel, der für den Namen der Felsen diente. „Chotdae” ist das koreanische Wort für Kerze und „bawi” bedeutet Fels, also „Kerzenfels”.

Der Ausblick auf den Felsen Chuam Chotdaebawi umgeben von rund zehn kleineren Felsen raubt einem den Atem. Die umliegenden Felsen sind benannt nach ihrer Form: „Geobukbawi" (Schildkröte), "Bububawi" (Ehepaar) und "Hyeongjebawi" (Brüder).

Der Felsen Chotdaebawi ist bei Besuchern Besuchern ein besonders beliebtes Ziel, weil man die aufgehende Sonne, die sich langsam über die Felsen erstreckt, ein herrliches Bild ergibt. Die malerische Szenerie, die sich bietet bei Sonnenaufgang, ist so schön, dass sie sogar als Hintergrund für die Ausstrahlung der koreanischen Nationalhymne auf dem Fernsehsender KBS verwendet wurde.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung sind der Strand Chuam und Haeamjeong, eine Art Pavillon aus der Joseon-Zeit.

* Die Legende um den Felsen Chotdaebawi
Es lebte einst ein Mann in Chuam, der eine Nebenfrau hatte. Seine Ehefrau war eifersüchtig auf die Nebenfrau und die Streitereien zwischen den beiden Frauen eskalierte mehrfach. Eines Tages, erzürnt von den anhaltenden Streitereien der Frauen, warf Gott Blitze vom Himmel, welche die Frauen tötete. Der frische Witwer war so traurig über den Tod seiner Frauen, dass er gefangen in seiner Einsamkeit letzten Endes zu Stein wurde.

Königsgrab Yeongneung [UNESCO-Welterbe] (여주 영릉)

1087     2019-10-16

Gyeonggi-do, Yeoju-gun, Neungseo-myeon
+82-31-880-4700

Yeongneung (영릉) ist ein Doppelgrab des vierten Regenten der Joseon Dynastie, König Sejong (1397-1450, Regierungszeit von 1418-1450) und seiner Gemahlin Königin Soheon (1395-1446). Dies ist das erste königliche Doppelgrab der Joseon Dynastie.

König Sejong war der dritte Sohn König Taejongs und seiner Frau Königin Wongyeong. Er wurde im Alter von 22 Jahren zum König ernannt. Während seiner 32 Jahre Herrschaft, war er sehr einflussreich bei der Entwicklung der koreanischen Kultur. Zum Beispiel, erfand König Sejong das koreanische Alphabet, welches er Hunmin Jeongeum nannte und errichtete Jiphyeonjeon (집현전, die „Halle der Würdigen"), ein Zusammenschluss der intelligentesten Gelehrten unter König Sejongs. Auf seine Anweisung wurden konfuzianische Gelehrte für administrative Staatsangelegenheiten eingesetzt. Dadurch florierten unter der Herrschaft von König Sejong viele Sektoren, inklusive Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Freilich wird König Sejong der Große als einer der schillernsten Persönlichkeiten der koreanischen Geschichte angesehen.

Yeongneung befindet sich derzeit in Neungseo-myeon, Yeoju-gun in der Provinz Gyeonggi-do, aber das Doppelgrab befand sich ursprünglich in Seogang, Gwangju. Bei dem Bau des Grabs nach dem Tod von Königin Soheon 1446 wurde entschieden, dass das Grab für beide konstruiert wird, mit der rechten Seite reserviert für die Königin und die linke Seite für König Sejong, der im Jahre 1450 verstarb und neben seiner Königin begraben wurde. Das Grab wurde erst später an seinen heutigen Platz verlegt, weil der ursprüngliche Ort nach Traditionen der Geomantik nicht glückverheißend ist.

Verschiedene Objekte, die sich ursprünglich im Grab befanden, wurden 1973 ausgegraben und sind jetzt Teil der "König Sejong der Große Gedenkhalle" (세종대왕 기념관), die sich in Cheongnyangni, Seoul befindet.


Nyeongneung(녕릉) ist das königliche Grab des Königs Hyojong, 17. Regent der Joseon Dynastie (1619-1659, Regierungszeit von 1649-1659) und seiner Frau, Königin Inseon (1618-1674).

Das Grab befand sich ursprünglich westlich von Geonwolleung (건원릉, Grab König Teajos, der erste Herrscher der Joseon Dynastie), aber im Jahre 1673 erschienen Risse auf der „Byeongpungseok”(병풍석, eine Bordschwelle aus Stein), somit wurde das Grab zu seiner jetzigen Position gebracht, welche sich östlich von Yeongneung (영릉, Grab König Sejongs) befindet.

König Hyojong war der zweite Sohn von König Injo, der 16. Herrscher der Joseon Dynastie und Königin Illyeol. Mit seiner Ernennung zum König arbeitete er einen Plan aus, um die nördlichen Gebiete Asiens zu erobern, darunter auch die Qing Dynastie (Teil Chinas). Seine Strategie war das Militär zu reformieren und die Streitkräfte zu stärken. König Hyojong hielt sich gezwungenerweise in China auf, als er von Mandschuren entführt wurde. Während dieser Zeit war er mit vielen verschiedenen Kulturen in Kontakt und technischem Fortschritt. Als eine Gruppe holländischer Seeleute an der koreanischen Küste Schiffsbruch erlitten, befiel König Hyojong ihnen die ersten Flinten für die koreanische Armee herzustellen.

König Hyojong führte ebenfalls „Daedongbeop” (대동법) ein, das Steuersystem bei welchem die Bürger mit Reis ihre Steuern zahlten und „Sangpyeongtongbo” (상평통보) in Umlauf brachte, das Münzsystem der Joseon Dynastie.