Dalseong-Park (대구 달성공원) - Die Umgebung - Korea Reiseinformationen

Dalseong-Park (대구 달성공원)

Dalseong-Park (대구 달성공원)

0m    1863     2019-04-08

35, Dalseonggongwon-ro, Jung-gu, Daegu
+82-53-803-7350

Der Dalseong-Park ist der ältest Park Daegus und ist aus dem Leben der Bürger der Stadt nicht wegzudenken. In dem Park befindet sich unter anderem der Pavillon Gwanpungnu, der früher in der Joseon-Zeit das Haupttor der Provinzverwaltung Gyeongsang-dos war. Außerdem war dort, wo heute der Park ist, in prähistorischer Zeit die Festung des Clanstaates Dalgubeol, aus dem sich das heutige Daegu entwickelte. Während des Japanisch-Chinesischen Krieges (1894-1895) war hier die japanische Armee stationiert. 1905 wurde schließlich ein Park angelegt, und 1965 gestaltete die Stadt Daegu den Park um und er erhielt sein heutiges Antlitz. Er bietet große Rasenflächen, ein Kulturzentrum, einen Zoo und verschiedene historische Gedenksteine und Ähnliches wie z. B. den Gedenkstein für den Dichter Lee Sang-hwa.

Seomun-Markt Daegu (대구 서문시장)

Seomun-Markt Daegu (대구 서문시장)

618m    2700     2019-01-18

45, Keunjang-ro 26-gil, Jung-gu, Daegu
+82-53-256-6341

Der Seomun-Markt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Während der Joseon-Zeit gehörte er zu den sogenannten drei großen Märkten, mit denen die Märkte von Daegu, Pyeongyang und Ganggyeong gemeint waren. Er liegt im Westen der Stadtmauer von Daegu, daher der Name Seomun („Westtor“). Früher befand sich der Marktplatz rund 300 m von der Stadtmauer entfernt, dort wo heute die Motorradgasse ist, und wurde jeden Monat am 2. und 7. Tag abgehalten.
Der Markt bietet vor allem Textilwaren an, aber auch Kunsthandwerk, Geschirr und Fischwaren sind hier zu finden. Hier herrscht immer noch die familiäre Marktatmosphäre wie früher, gleichzeitig verfügt der Markt aber auch über moderne Annehmlichkeiten wie Heizung und Klimatisierung und ausreichend Parkplätze.

Motorradgasse Daegu (대구 오토바이골목)

Motorradgasse Daegu (대구 오토바이골목)

720m    806     2019-04-10

60, Gukchaebosang-ro 101-gil, Jung-gu, Daegu

Die Motorradgasse im Daeguer Stadtteil Ingyo-dong (Bezirk Jung-gu) war ursprünglich ein kleiner Fluss mit einer schmalen Straße daneben und Wohnhäusern auf beiden Seiten. Im Jahr 1953 wurde der inzwischen reichlich verschmutzte Fluss mit einer Straße überdeckt, was zunächst einmal das Verkehrsproblem löste. Aufgrund der Nähe einer Tankstelle und verschiedener Autohändler siedelte sich hier 1961 das erste Motorradgeschäft an. Heute sind es 40 Händler, die auf einer Länge von 200 m motorisierte Zweiräder aller Arten austellen, und die Gasse ist zu einer der etwas außergewöhnlicheren Sehenswürdigkeiten der Stadt Daegu geworden. Hier bekommt man wirklich alles, was mit Motorrädern zu tun hat, ganz gleich ob neu oder gebraucht, koreanisch oder Importware.

Haus des Missionars Blair (선교사블레어주택)

Haus des Missionars Blair (선교사블레어주택)

1.1 Km    750     2017-12-06

2029, Dalgubeol-daero, Jung-gu, Daegu

Das Haus des Missionars Blair wurde in den 1910er Jahren für Blairs Zeit als Missionar in Korea errichtet, später jedoch in ein historischen Museum und Bildungszentrum umgewandelt. Das zweistöckige, rote Ziegelgebäude wurde in seiner ursprünglichen Konstruktion erhalten und über die Jahre wurden nur kleine Änderungen vorgenommen. Das Haus ist sehr typisch für seine Zeit, mit einem Ziegelschornstein und Holzboden im Innern. Das Ergeschoss bestand aus einer Veranda, einem Empfangszimmer, einem Wohnzimmer, Schlafzimmern, einem Speisezimmer und der Küche. Die erste Etage verfügte über Schlafzimmer und ein Badezimmer. Das Haus des Missionars Blair ist ein tolles Beispiel für amerikanische Architektur der 1900er Jahre.

Haus des Missionars Chamness (선교사챔니스주택)

Haus des Missionars Chamness (선교사챔니스주택)

1.1 Km    710     2016-09-20

2029, Dalgubeol-daero, Jung-gu, Daegu

Das Haus des Missionars Chamness war die Behausung des amerikanischen christlichen Missionars Chamness und seiner Familie. Es wurde im westlichen Stil gebaut und bietet einen Einblick in das tägliche Leben amerikanischer Missionare in Korea. Das Haus, welches im Vergleich zu amerikanischen Häusern aus dieser Zeit ein recht einfaches Gebäude ist, wird heute als wichtiges Kulturgut der modernen koreanischen Geschichte betrachtet. Es wurde in ein kleines Museum umgewandelt, in dem Artefakte der Missionare die Vergangenheit zum Leben erwecken.

Gyesandong-Kathedrale (대구계산동성당)

Gyesandong-Kathedrale (대구계산동성당)

1.2 Km    1871     2018-03-26

10, Seoseong-ro, Jung-gu, Daegu
+82-53-254-2300

Die Gyesandong-Kathedrale wurde vom katholischen Priester Robert, A.P. (1853-1922) gebaut, der als Missionar nach Daegu kam. 1899 wurde das Gebäude zunächst mit Holz im koreanischen Stil errichtet, wurde jedoch von einem Feuer wenige Monate nach Baubeginn zerstört. Priester Robert schuf ein neues Gebäudedesign und importierte buntes Kirchenfensterglas sowie verzinktes Eisen aus Frankreich und Hong Kong, da diese Art von Baumaterial nur schwer in Korea zu finden war. Die Bauarbeiten wurden schließlich 1902 abgeschlossen, drei Jahre nachdem das Projekt begonnen wurde.

Die katholische Kathedrale ist das einzige Gebäude in Daegu, das aus den frühen 1900ern stammt. Die Kirche verfügt über ein Kreuzgewölbe, ein Kirchenschiff und Querschiffe auf beiden Seiten. Diese Struktur ist sowohl innen als auch außen sichtbar. Dieses überwiegend romanische Kirchgebäude besitzt jedoch auch gothische Architekturelemente wie bunte Kirchenglasfenster und Zinnen.

Die Gyesandong-Kathedrale spielte eine wichtige Rolle bei der Förderung des katholischen Glaubens im Yeongnam-Gebiet. 1911 spaltete sie sich von der katholischen Gemeinde Joseon ab und wurde zum Hauptsitz der katholischen Kirche in der Region in  und um Daegu. Der Priester Robert wurde zum ersten Kirchenoberhaupt der Gegend. Statuen, die dem Priester gedenken, stehen im Pfarrhaus, und eine Gedenkhalle namens „Gwandeokjeong" beherbergt die sterblichen Überreste von 65 katholischen Märtyrern.

Haus des Seo Sang-don (서상돈 고택)

Haus des Seo Sang-don (서상돈 고택)

1.3 Km    1389     2018-12-26

6-1, Seoseong-ro, Jung-gu, Daegu

Das Haus des Unternehmers und Aktivisten Seo Sang-don liegt im Herzen Daegus. Seo betrieb ein Unternehmen, das Papier, Leinen und Baumwoll-Produkte herstellte und kurzzeitig auch Texte für die Regierung. Im Jahr 1907 führte Seo in dem Bemühen, Staatsschulden zurückzuzahlen und die Unabhängigkeit von Japan zu erlangen, die Bewegung zur nationalen Schuldenrückzahlung ein sowie eine landesweite Kampagne, die die Menschen aufforderte, das Rauchen aufzugeben.

Zur Feier Seos hat die Stadt Daegu sein altes Haus restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Stadt baute zudem den nationalen Schuldenrückzahlungs-Park und errichtete eine Statue Seos, um ihn zu ehren.

Erlebnishalle der modernen Geschichte Gyesanyesa (근대문화체험관 계산예가)

Erlebnishalle der modernen Geschichte Gyesanyesa (근대문화체험관 계산예가)

1.3 Km    740     2019-08-20

6-1, Seoseong-ro, Jung-gu, Daegu
+82-53-661-3323

Die Erlebnishalle für moderne Geschichte Gyesanyega ist ein öffentlicher Ort für Freizeit und Bildung und befindet sich im Zentrum der Gassen der modernen Geschichte in der Innenstadt Daegus. Hier können Besucher eine kleine Pause einlegen, während sie die Gassen erkunden, und in der Videohalle mehr über die Geschichte der Gegend lernen. Die Hanok-Ausstellungshalle bietet zudem Informationen zu den Häusern entlang der Gassen, darunter das Haus des Yi Sang-hwa und das Haus des Seo Sang-don.

Haus des Yi Sang-hwa (이상화 고택)

Haus des Yi Sang-hwa (이상화 고택)

1.3 Km    1204     2019-08-20

6-1, Seoseong-ro, Jung-gu, Daegu
+82-53-256-3762

Yi Sang-hwa ist ein nationalistischer Dichter, der sich der japanischen Kolonialherrschaft widersetzte. Er wohnte in diesem Haus von 1939 bis zu seinem Tod im Jahre 1943. Es geriet lange in Vergessenheit, bis eine Bürgerbewegung im Jahre 1999 die Military Mutual Aid Association zum Kauf drängte und es dann am 27. Oktober 2005 an die Stadt Daegu gespendet wurde. Nach der Restaurierung und Eröffnung für die Öffentlichkeit dient es nun als ein Bildungszentrum über den tapferen Geist und die Werke des Dichters.

Kirche Jeil in Daegu (대구 제일교회)

Kirche Jeil in Daegu (대구 제일교회)

1.3 Km    998     2018-12-05

23 Namseong-ro, Jung-gu, Daegu-si
+82-53-253-2615

Die Kirche Jeil Daegu ist die älteste protestantische Kirche in der Provinz Gyeongsangbuk-do. Im Jahr 1898 wurde die Kirche zunächst über vier Häusern mit Ziegeldächern errichtet, im Jahr 1933 jedoch wurde sie dann mit traditionellen und westlichen Architekturdesigns neu erbaut. Anschließend gab der Diakon Lee Ju-Yeol im Jahr 1937 einen 33 m hohen Glockenturm, während die Kirche 1969 renoviert und 1981 noch erweitert wurde.

In Verbindung mit der physischen Entwicklung, die an der Spitze der architektonischen Modernisierung der Nation stand, trug die Kirche auch viel zur Modernisierung und Verbreitung des Christentums, sowohl in der Region als auch in ganz Korea, bei. Zusäztlich regten die Gründer der Daegu Jeil Kirche die soziale Entwicklung der Region an, indem sie die Einwohner Daegus mit moderner Medizin und Bildung vertraut machten.

Daegu Yangnyeongsi Museum für orientalische Medizin (대구약령시 한의약박물관)

Daegu Yangnyeongsi Museum für orientalische Medizin (대구약령시 한의약박물관)

1.4 Km    411     2019-08-20

49, Dalgubeol-daero 415-gil, Jung-gu, Daegu

Das Museum für traditionelle Medizin bietet seit seiner Eröffnung im Jahre 1993 einen Einblick in die Geschichte des yangnyeongsi („Heilkräutermarkt“). Im ersten Stockwerk befindet sich ein Heilkräutermarkt, der alle fünf Tage öffnet und auf dem man verschiedene Arten von Kräutermedizin aus dem ganzen Land finden kann. Der zweite Stock bietet eine große Anzahl an unterschiedlichen Erlebnisprogrammen, darunter ein Fußbad mit Heilkräutern, die kostenlose Probe eines Heilkräutertees und mehr. Im dritten Stockwerk erhält man allgemeine und historische Informationen zum Ursprung und zur Entwicklung orientalischer Medizin in vier verschiedenen Sprachen sowie mittels Animationen und weiteren Medien.

Museum für Moderne Geschichte Daegu  (대구근대역사관)

Museum für Moderne Geschichte Daegu (대구근대역사관)

1.4 Km    1702     2019-03-22

67, Gyeongsanggamyeong-gil, Jung-gu, Daegu

Das Museum für Moderne Geschichte in Daegu wurde am 24. Januar 2011 eröffnet. Das Museum befindet sich in einem Gebäude, das auf eine lange Geschichte zurückblickt. Es wurde 1932 in Japan als Bankgebäude errichtet und war einst Symbol der Unterdrückung und Ausbeutung während der japanischen Kolonialzeit. Heute ist das Gebäude zu einer Bildungseinrichtung geworden und wurde, in Anerkennung seiner historischen und kulturellen Bedeutung, zum Nationalschatz Nr. 49 ernannt.

Das zweistöckige Museum (1.971 qm) beherbergt eine Daueraustellung im 1. Stock (EG), eine Sonderausstellung (2. Stock), einen Erlebnisraum zum Mitmachen und einen Schulungsraum für verschiedene kulturelle Aktivitäten und Vorlesungen. In der historischen Ausstellung wird über den Lebensstil der Bürger von Daegu, über regionale Bräuche und das Bildungssystem des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts informiert.

Die Öffnungszeiten sind von 9.00 bis 19.00 Uhr. Das Museum ist montags geschlossen.