Palast Gyeongbokgung (경복궁) - Die Umgebung - Korea Reiseinformationen

Palast Gyeongbokgung (경복궁)

Palast Gyeongbokgung (경복궁)

0m    37219     2019-07-29

161, Sajik-ro, Jongno-gu, Seoul-si
+82-2-3700-3900

Der Palast Gyeongbokgung (Palast der Strahlenden Glückseligkeit) war während langer Perioden innerhalb der Joseon-Dynastie (1392-1910) Hauptpalast und Residenz der Königsfamilie. Er wurde im Jahre 1394 auf Befehl von General Yi Seong-Gye, dem Gründer der Joseon-Dynastie, errichtet, nachdem die Hauptstadt von Gaeseong im heutigen Nordkorea nach Seoul verlegt worden war.

Der Palast wird aufgrund seiner Lage am Nordende des ursprünglichen Stadtplans auch manchmal als „Bukgwol“, also „Nördlicher Palast“ genannt, um ihn von den anderen Palästen Seouls abzugrenzen. Auch wenn von seiner ursprünglichen Pracht nur noch wenig erhalten geblieben ist, umfasst das Palastgelände auch heute noch eine rechteckige Fläche von ca. 500.000 m² am Nordende des breiten Boulevards Sejongno. Am Südende der großen Sichtachse im Palast befindet sich das Haupttor Gwanghwamun.

Royal Culture Festival (궁중문화축전)

Royal Culture Festival (궁중문화축전)

0m    1365     2019-03-22

161, Sajik-ro, Jongno-gu, Seoul
• Touristentelefon: +82-2-1330 (Kor, Eng, Jap, Chn) • Weitere Informationen unter: +82-2-2270-1243

Beim Royal Culture Festival kann man die wunderschönen materiellen und immateriellen Erben der koreanischen Paläste mit Spitzentechnologie und künsterlischem Touch erleben. Es findet in den Palästen Gyeongbokgung, Changdeokgung, Changgyeonggung, Deoksugung und Gyeonghuigung sowie am Schrein Jongmyo statt und bietet verschiedene Aufführungen, Ausstellungen, Erlebnisprogramme und mehr.

Traditionelle Teezeremonie an der Halle Jagyeongjeon im Palast Gyeongbokgung (경복궁 자경전 다례체험행사)

Traditionelle Teezeremonie an der Halle Jagyeongjeon im Palast Gyeongbokgung (경복궁 자경전 다례체험행사)

148m    871     2018-03-30

161, Sajik-ro, Jongno-gu, Seoul
• Touristentelefon: +82-2-1330 (Kor, Eng, Jap, Chn) • Weitere Informationen unter: +82-2-3210-1645~6

In der Halle Jagyeongjeon im Palast Gyeongbokgung werden traditionelle Teezeremonien angeboten. Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Reservierung möglich, die nach dem Windhundprinzip stattfindet.. Das Teezeremonie-Erlebnisprogramm bietet Besuchern die Möglichkeit, verschiedene Aspekte der traditionellen koreanischen Teekultur und der Etikette kennenzulernen, Teegebäcke herzustellen und an darye, der traditionellen Teezeremonie, selbst teilzunehmen. Die Anmeldung können sich Interessenten von der Webseite der Korea Cultural Heritage Foundation herunterladen und per E-Mail einreichen.

Königlicher Wachwechsel (수문장 교대의식)

Königlicher Wachwechsel (수문장 교대의식)

153m    3904     2019-08-28

161, Sajik-ro, Jongno-gu, Seoul
• Touristentelefon: +82-2-1330 (Kor, Eng, Jap, Chn) • Weitere Informationen unter: +82-2-3210-1645

In der Joseon-Zeit war es Aufgabe der Palastwachen, das Tor Gwanghwamun zu bewachen, denn das Tor war der Eingang zum Palast Gyeongbokgung, von wo aus der König das Land regierte. Seit 1496 wird von den Palastwachen ein zeremonieller Wachwechsel durchgeführt, dessen Ablauf schriftlich festgehalten wurde und als Vorlage für die heutigen Aufführungen dient.

Die Palastwachen halten Stellung auf ihrem Posten, vollziehen den Wachpostenwechsel und marschieren. Die Bekleidung der Palastwachen, die Waffen, die Accessoires und die gesamte Zeremonie zieht immer viel Aufmerksamkeit von Passanten und vor allem Touristen auf sich.

Die Aufführungen finden jeden Tag außer dienstags statt. Der Wechsel der königlichen Palastwachen ist eine besonders gute Gelegenheit, sich einen Einblick in das alte traditionelle Korea zu verschaffen.

Nationales Museum für zeitgenössische Kunst Seoul (국립현대미술관(서울관))

Nationales Museum für zeitgenössische Kunst Seoul (국립현대미술관(서울관))

268m    3153     2019-08-28

30, Samcheong-ro, Jongno-gu, Seoul

Im Jahre 2013 eröffnete das Nationale Museum für zeitgenössische Kunst eine neue Ausstellungshalle in Sogyeok-dong, Jongno-gu auf dem ehemaligen Gelände des Defense Security Command. Ausgestattet mit verschiedenen Einrichtungen wie einem Auskunftszentrum, einer Projektgalerie und einer Mehrzweckhalle, ist das MMCA Seoul für alle Beschaffenheiten zeitgenössischer Kunst gewappnet. Der Standort ist jener, an dem Koreas historische und politische Entwicklung erreicht wurde. Die meisten der alten Gebäude sind nicht mehr erhalten, ein paar jedoch sind noch zu sehen, um die Menschen an ihre wichtige Rolle zu erinnern.

The Hanok Smith Likes (스미스가 좋아하는 한옥)

The Hanok Smith Likes (스미스가 좋아하는 한옥)

285m    240     2017-08-08

22-7, Samcheong-ro, Jongno-gu, Seoul
+82-2-722-7003

In an alley near the Embassy of the Republic of Poland, the Italian restaurant The Hanok Smith Likes can be found. The restaurant is famous for serving homemade Italian cuisine in traditional Korean house in Samcheong-dong.
The Smith in the restaurant’s name refers to a blacksmith as well as Mr. Smith which is a common name like Cheolsu in Korea. The restaurant decided to pick the name Smith with the second meaning in mind. So, the concept is that Mr. Smith who is a virtual person cooks his favorite dishes in a hanok. One of the interesting aspects about this restaurant is that they serve hwadeok pizza (brick oven pizza) and pastas which are not the Korean dishes one might expect given the hanok exterior. They also serve salads, risotto, steak and wine at the restaurant. Particularly, the nighttime atmosphere of the restaurant offers a more serene and cozy experience thanks to the traditional hanok architecture.

Kumho-Museum (금호미술관)

Kumho-Museum (금호미술관)

298m    591     2019-03-22

18, Samcheong-ro, Jongno-gu, Seoul-si
+82-2-720-5114

Das Kumho-Museum wurde eröffnet, um die Vielfältigkeit der Kunst zu feiern. Das Museum stellt jedes Jahr neue Kunstwerke von vielversprechenden neuen und bereits etablierten Künstlern aus. Es öffnete 1986 seine Türen zunächst in Gwanhun-dong, wurde jedoch 1996 auf ein größeres Grundstück verlegt, wo es heute noch steht. Das Kumho-Museum befindet sich östlich vom Palast Gyeongbokgung und ist umgeben von anderen Kultur- und Volkskundemuseen. Im ersten Untergeschoss sind die Kunstwerke von Jungkünstlern ausgestellt, während sich im ersten und zweiten Stockwerk Projektausstellungen und Ausstellungen von geladenen Künstlern befinden. Einmal im Jahr werden ausländische Künstler eingeladen, ihre Kunst im Museum auszustellen. Es gibt jedes Jahr offizielle Ausstellungen von sieben eingeladenen Künstlern, welche die koreanische Kunst stark beeinflusst haben. Im dritten Stock des Museums ist eine kleine Konzerthalle, welche auch als Kumho-Konzerthalle bekannt ist. Obwohl die Kapazität nur 171 Personen beträgt, werden alle Konzerte professionell organisiert und ausgeführt. Im ersten Stock (EG) befindet sich ein Café und ein Kunstladen, die auch dann geöffnet sind, wenn das Museum geschlossen ist.

Dugahun (두가헌)

Dugahun (두가헌)

301m    437     2016-09-28

14, Samcheong-ro, Jongno-gu, Seoul
+82-2-3210-2100

The wine restaurant, dugahun, is located in the backyard of Gallery Hyundai on Samcheong-dong Road. As the name Dugahun (두가헌, translated ‘a very beautiful house’) implies, the restaurant is characterized by its exquisite, antique architecture that dates back to the 1910s. Combining fine Western dining and a wide selection of wines with a beautiful hanok interior, dugahun provides visitors with a unique dining experience. For an added element of culture, visit Gallery dugahun (the adjacent Russian-style brick building) and take a look at the array of domestic and international artwork on display.

Galerie Hyundai (갤러리 현대)

Galerie Hyundai (갤러리 현대)

301m    551     2019-03-22

14, Samcheong-ro, Jongno-gu, Seoul-si

Die Galerie Hyundai wurde im April 1940 als "Hyundai Hwarang" (Hwarang = Galerie) in Insa-dong im Seouler Stadtbezirk Jongno-gu eröffnet. Seit über 40 Jahren stellt die Galerie Kunstwerke von etablierten koreanischen Künstlern wie Park Soo Keun, Joong Seop Lee, Whanki Kim, Ucchin Chang, Kyung Ja Chun, Dai Won Lee, Young Kuk Yoo, Ufan Lee, Nam June Paik und Shim Moon-eup aus.
Die heutige Galerie Hyundai besitzt und betreibt eine Reihe von Ausstellungshallen, darunter die Galerien " Hyundai New Space", "Hyundai Main Space" (die jeweils aus zwei Stockwerken bestehen) sowie "Hyundai Gangnam Space". Die Galerie "Dugahun" (ebenfalls der Galerie Hyundai zugehörig) ist nur wenige Schritte vom Hyundai New Space entfernt  und wird zusammen mit dem Weinrestaurant Dugahun betrieben. Beide befinden sich in einem traditionellen koreanischen Haus, und der Name "Dugahun" bedeutet passenderweise "schönes Haus".
Die Galerie Hyundai Gangnam Space verfügt über eine vielseitige Mischung aus Kunstwerken und -stilen von lokalen und internationalen Künstlern. Die Galerie Hyundai betreibt außerdem auch eine Art Schaufenstergalerie ("Window Gallery") in den Galerien Hyundai New Space und Gangnam Space, welche als Ausstellungsraum für aufstrebende koreanische und internationale Künster dient.

Nationales Palastmuseum (국립고궁박물관)

Nationales Palastmuseum (국립고궁박물관)

304m    2989     2019-03-22

12, Hyoja-ro, Jongno-gu, Seoul

In den im Jahre 1992 eröffneten Ausstellungsräumen für Exponate aus den Palästen der Joseon-Dynastie sind zahlreiche Objekte aus dem Königshof zu sehen. An die 20 000 Exponate aus der Joseon-Zeit, die im Gyeonbokgung-, im Chandeokgung- und im Changgyeonggung-Palast verwendet wurden oder aus Königsgräbern stammen, werden hier ausgestellt und bewahrt.

1. Dokumente und Insignien
Das Joseon-Reich strebte die Realisierung des Konfuzianismus an. In konfuzianistisch geprägten Nationen galt der König nicht nur als Herrscher und Inhaber der obersten Gewalt, sondern er wurde auch als Vater des Volkes angesehen, die Königin entsprechend als Mutter. Verschiedene königliche Insignien und Symbole dienten zur Stärkung der königlichen Autorität und Macht.

2. Ahnenverehrungszeremonie
Die Ahnenverehrungszeremonie wurde an den Grabstätten der Könige und Königinnen des Joseon-Reiches abgehalten. Das Ritual war jedoch mehr als eine reine Gedenkfeier: es war zugleich ein Fest mit Musik, Gesang und Tanz, bei dem für das Wohl und die Entwicklung des Landes gebetet wurde.

3. Palastarchitektur
Der Palast war Zentrum von Politik und Verwaltung, von dem aus der König über das Land herrschte, und gleichzeitig Residenz des Königs und der königlichen Familie, weshalb er in der Hauptstadt an der wichtigsten Stelle gelegen war. Die Paläste der Joseon-Dynastie wurden im Stile der traditionellen östlichen Palastarchitektur gebaut. Im Zentrum der Palastanlage wurden Veranstaltungen von nationalem Charakter ausgerichtet und Politik gemacht. Pyeonjeon, das Regierungsbüro, befand sich entsprechend im Kern der Anlage.

4. Wissenschaft in der Joseon-Zeit
Zu Beginn der Joseon-Dynastie wurden alle Kräfte für die Verankerung der Legitimität des Staates und die Erhöhung des materiellen Wohlstandes aufgewendet. Um diese Ziele zu erreichen, wurden Bereiche wie Wissenschaft und Medizin in beispielloser Weise entwickelt. Außerdem legte man großes Gewicht auf die Verteidigung des Landes, wodurch es zur Entwicklung verschiedener Waffen kam.

5. Das Leben am Königshof
Der König und die Königin waren die lebendigen Symbole des Joseon-Reiches, aber sie waren auch zugleich Menschen, deren Alltagsleben sich im Palast abspielte. Der Palast war in verschiedene Räume aufgeteilt wie die Amtsräume des Königs, die Privaträume der Königin oder die Studienräume des Kronprinzen. Alle Räume waren mit Möbeln ausgestattet, die die verschiedenen Funktionen bestens unterstützten. Die Möbelstücke für den Königshof wurden aus hochwertigen Materialien hergestellt und nach höchsten Maßstäben der Kunstfertigkeit verarbeitet.

Gogung Tteurak (고궁뜨락)

Gogung Tteurak (고궁뜨락)

304m    186     2019-08-13

12, Hyoja-ro, Jongno-gu, Seoul
+82-2-720-0486

Located on the first floor of the National Palace Museum of Korea, Gogung Tteurak consists of a museum shop and a café. It is open from 9:00 to 18:00 during the weekdays and up to 21:00 on Wednesdays and Saturdays. It operates without closing days as of January 1, 2017.

Tor Gwanghwamun (광화문)

Tor Gwanghwamun (광화문)

305m    7833     2019-04-08

161, Sajik-ro, Jongno-gu, Seoul-si
+82-2-3700-3900

Das Tor Gwanghwamun ist das Südtor des Gyeongbokgung-Palastes, der 1395 von Taejo, dem ersten König der Joseon-Dynastie errichtet wurde. Der Name des Tores bedeutet „Tor der Erleuchtung“ und sollte die Erneuerung des Landes durch die Gründung einer neuen Dynastie symbolisieren. Das Tor wurde aus Granit gefertigt mit einem Durchgang (Hongyemun) in der Mitte, der einen Regenbogen darstellt, und einem Wachturm an der Spitze.
Das Gwanghwamun-Tor symbolisiert schmerzhafte Erinnerungen in der koreanischen Geschichte: Während der japanischen Besatzung Koreas zerstörte der japanische Gouverneur das Tor und setzte seinen Amtssitz an diese Stelle, um den Willen des koreanischen Volkes zu brechen. 1968 wurde es 10 m hinter seinem Originalstandort wiederaufgebaut.
Obwohl dies das formschönste der fünf Palasttore ist, wurde es nicht als Nationalschatz eingetragen, da der Nachbau aus Beton gefertigt ist. Das japanische Verwaltungsgebäude ist inzwischen abgerissen und der Palast Gyeongbokgung wird nach und nach restauriert. Der Schriftzug über dem Tor mit dem Namen „Gwanghwamun” wurde persönlich vom damaligen Präsidenten Park Chung-hee geschrieben.
Auf beiden Seiten des Tores stehen mit Blick in Richtung Süden zwei Haetae-Steinfiguren. Diese Fabelwesen sollten den Palast gegen Feuer beschützen. Nach der Fengshui-Lehre verkörperte der Berg Gwanaksan im Süden von Seoul das Element Feuer. Gegen diesen Einfluss sollten die Haetae den Palast schützen.